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Vom Adel der Malerei: Holland um 1700

The aristocratic art of painting: Holland about 1700

21 June–30 September 2007

Gemäldegalerie Alte Meister, Museumslandschaft Hessen Kassel
Schloss Wilhelmshöhe
D-34131 Kassel
Germany

Venues


Nicolas Verkolje, Europa and the bull, mid-18th century. Amsterdam, Rijksmuseum

Nicolas Verkolje (1673-1746), Europa and the bull, mid-18th century
Amsterdam, Rijksmuseum

Organizers

Cologne (Köln), Wallraf-Richartz Museum
Dordrecht, Dordrechts Museum
Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister

From the website of the Dordrechts Museum

In collaboration with the Wallraf-Richartz Museum in Cologne and the Gemäldegalerie Alte Meister in Kassel, the Dordrechts Museum has organized the first large exhibition of Dutch painting about 1700, including work by artists such as Gerard Lairesse, Adriaen van der Werff, Jan van Huysum and Godfried Schalcken from international museums and private collections. The period following the Golden Age is usually considered to be marked by decline, but the exhibition demonstrates that the opposite was the case. Through changes in the market, in domestic interior styles and taste, Dutch painting received powerful new impulses starting around 1680. It became more elegant and decorative and more attractive to princely courts. Abundant flower still lifes, fashionable portraits of rich collectors, finely detailed genre scenes, arcadian landscapes and exuberant mythologies give a character of its own to an elegant and underappreciated period in Dutch painting.

From the website of the Staatliche Museen Kassel

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die niederländische Malerei der Zeit zwischen 1670 und 1750. Erstmalig wird eine Übersicht über die Entwicklung der Malerei nach dem Tode Rembrandts und damit nach dem immer wieder toposartig beschworenen „Goldenen Jahrhundert“ gegeben. Durch die Ausstellungen sollen die Besonderheiten der Malerei und Eigenleistungen der Malerei dieser Zeit neu bewertet werden, die bis dato noch immer als eine Zeit des Niedergangs der zu spät oder Nachgeborenen des „Goldenen Jahrhunderts“ gesehen wird. Dieses in eben dieser Epoche selbst produziertes Vorurteil von Kunstliteraten wurde bis in die heutige Kunstgeschichte hinein festgeschrieben.

Die Ausstellung greift Strömungen und Tendenzen einer neuen Geschmackskultur in Thema und Gestaltung vom nobilitierten bürgerlichen Heim bis hin zu den dekorativen Ausstattungen bürgerlicher Palais’ und höfischer Sammlungen auf. Mit rund neunzig Gemälden wird dieser Epoche neues Ansehen und Glanz verliehen. Die Liste der ausgestellten Künstler reicht dabei von Jan van der Heyden über Gerard Hoet, Gérard de Lairesse, Jan Weenix, bis zu Rachel Ruysch, Adriaen van der Werff und Jacob de Wit.